Geologisch gesehen besteht die ca. 300 km2 Landschaft des Warndt im Wesentlichen aus Buntsandstein, von einer markanten Geländestufe im Muschelkalk von den höher liegenden Gaulandschaften begrenzt wird. Im Norden wird der Warndt durch den Lauf des Flüsschens Bist begrenzt, im Süden durch den Lauf der Rossel.
Landwirtschaftlich sind die Böden, die sich auf Sandstein entwickeln relativ uninteressant, da nährstoffarm. Das führt dazu, das große Waldflächen erhalten bleiben.
So ist es auch im Warndt, der noch heute größtenteils von Wald bedeckt ist. Wirtschaftlich interessant waren die Gebiete seit dem ausgehenden Mittelalter, da sich im Sandstein häufig Eisenerzbänder finden. Dieser Rohstoff war leicht abzubauen und konnte mit dem zweiten wichtigen Rohstoff der Region - dem Holz - über die Produktion von Holzkohle auch verhüttet werden.
Seit Ende des 16. Jahrhunderts diente der Sandstein nicht mehr nur wie bis dahin als Baustoff, sondern auch als Rohstoff zur Glasherstellung. Auch diese war wieder ohne die Holzkohle aus Eichen- und Buchenholz nicht denkbar, da nur das Holz dieser Baumarten genügend Hitze zum Schmelzen des Quarzsandes produziert.
Heute dienen die ausgedehnten Wälder v.a. als Naherholungsraum für das dicht besiedelte städtisch geprägte Umland zwischen Völklingen, Saarbrücken, Forbach und St. Avold.
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