Ariana Emminghaus, 14, Saarbrücken.
Plurio.net richtet sich vor allem an öffentliche Kulturinstitutionen, Tourismuszentralen und ähnliches heißt aber auch private Nutzer willkommen. Die Grundideen sind vor allem die Darstellung der verschiedenen Angebote, die Steigerung der Sichtbarkeit derselben sowie die Anregung zum Zugehörigkeitsgefühl als Großregion. Die verschiedenen aktuellen Ereignisse werden gleich auf der Starseite der Homepage (www.plurio.org) präsentiert.
Da findet man Theateraufführungen, Konzerte, Festivals, Ausstellungen u. ä., was die Großregion aktuell zu bieten hat. Der Nutzer kann auch durch eine Direktsuche bestimmte Daten wie Umgebung, Datum, Art der Veranstaltung vorgeben und so ein spezielleres Bild seiner bevorzugten Kulturveranstaltungen finden. Die Seite lässt sich in den Sprachen Deutsch, Französisch und Englisch aufrufen. Die Regionaladministratorin für Luxemburg Tessy Fritz berichtet außerdem von Nutzern aus den Vereinigten Staaten, der Schweiz, Österreich, Belgien, England, den Niederlanden und der Tschechischen Republik. Deutschland und Luxemburg liegen dabei mit 3 281 und 3 469 Nutzern vorne, danach folgen Belgien und Frankreich mit um die tausend Besuchern. Monatlich seien es mehr als 130 000 Besucher, die die Veranstaltungsdaten von Plurio.net läsen; das Interesse privater Nutzer und Veranstalter wachse stetig.
Laut Tessy Fritz sei das jetzige Ziel „das sehr breite Angebot zielgruppenspezifisch zu präsentieren“. Auch gäbe es bereits mehr als 500 Veranstaltungen und Kulturadressen, die auch für Jugendliche interessant wären. Nachfragen bei Jugendlichen im Alter von zwölf bis achtzehn in Deutschland, Frankreich und Luxemburg haben allerdings ergeben, dass die Seite bei den Angesprochenen unbekannt ist und dementsprechend nicht genutzt wird. Eine Seite speziell für das jugendliche Publikum werde bereits geplant und stände laut Tessy Fritz „ganz oben auf unserem Arbeitsplan“. Plurio.net veranstaltet auch ein Gewinnspiel unter den Nutzern, die den Newsletter abonnieren. Das sei sehr beliebt, so Tessy Fritz.